Vergleich von pharmazeutischen Webseiten in fünf Ländern mittels einer semiotischen Analyse

Pro gradu -tutkielma
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In dieser Arbeit wurden die Marketingseiten für rezeptfreie Medikamente aus semiotischer Sicht untersucht. Im Rahmen dieser Arbeit sollte verglichen werden, ob sich die Werbung für dieselben pharmazeutischen Produkte auf Webseiten in fünf verschiedenen Ländern voneinander unterscheidet. Das Material bestand aus fünf Webseiten des deutschen Pharmaunternehmens Bayer, und in der Analyse wurden die Unterschiede zwischen den Webseiten von Deutschland, Finnland, Österreich, Schweden und Italien untersucht. Ziel der Arbeit war es zu überprüfen, inwieweit die Webseiten in verschiedenen Ländern lokalisiert waren. Es wurde eine qualitative Analyse durchgeführt und als Forschungsmethode wurden die semiotischen Analysemethoden von Hartmut Stöckl und Nina Janich verwendet. Nach dem Modell von Janich wurden die textexternen Faktoren untersucht, und das Modell von Stöckl umfasste die Analyse der Textstrukturen, des semiotischen Grundprozesses und der intermodalen Kohärenz. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung sind, dass beim Vergleich der Textstrukturen, des Textes, der Bilder und der Beziehungen zwischen den verschiedenen Modalitäten festgestellt werden kann, dass es zwar viele ähnliche Elemente gibt, die Webseiten aber nicht direkt von den deutschen Originalseiten übersetzt sind und die Bilder einen anderen Schwerpunkt haben. Die deutschen Webseiten unterscheiden sich am meisten von den anderen Webseiten, da sie die meisten Informationen über die Medikamente enthalten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kultur einen Einfluss hat und die Lokalisierung auf den Webseiten aller Länder verwendet wurde. Diese semiotische Untersuchung hob kulturelle Unterschiede in der Medikamentenvermarktung hervor und betonte die Bedeutung der Lokalisierung. Zukünftige Untersuchungen könnten sich darauf konzentrieren, wie Vermarktungskommunikation auf pharmazeutischen Webseiten das Verbraucherverhalten beeinflusst und die Informationsqualität sowie die Medikamentensicherheit in verschiedenen Ländern weiter untersucht werden können.

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