"Basel will die Frauen abschaffen!" : Argumentation und Polemik in der EMMA

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In dieser Bachelorarbeit wird die EMMA, Nr. 2 (361), aus dem März/April 2022 auf ihre Argumentationsstruktur bzgl. des Themas Transgeschlechtlichkeit analysiert. Als theoretische Grundlage dient die Untersuchung informaler Fehlschlüsse in der Argumentation, wie beschrieben in Halbedl (2011), Engel (1986) und Fisher (1988). Die Rhetorik und die Funktion bestimmter Argumentationsweisen wird auf informale Fehlschlüsse untersucht und deren Vorkommen auf ihre Funktion analysiert. Es hat sich herausgestellt, dass die untersuchten Artikel alle eine auf informale Fehlschlüsse basierte Argumentation verwenden, auch wenn die Art der Fehlschlüsse variiert. Es finden sich sowohl emotionsbasierte Fehlschlüsse als auch solche, welche die Argumente selbst nicht auf ihre Validität untersuchen (so z.B. persönliche Angriffe als Beispiel für emotionsbasierte Fehlschlüsse und Generalisierungen als Beispiel für invalide Argumente). Die Häufigkeit solcher Fehlschlüsse, sowie die Art, auf welche Kritiker*innen der in der EMMA vertretenen Position dargestellt werden, zeigt, dass es in der Zeitschrift darum geht, Menschen von der eigenen Position zu überzeugen, und das korrekte Argumentieren zweitrangig ist. Weiter könnte man die Argumentationsstrukturen der gleichen Zeitschriftenreihe zu anderen Themen untersuchen.

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